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Philosophie des Weins

Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Hamvas, Béla
Jahr: 1994
Verlag: Berlin, Brinkmann & Bose
Mediengruppe: Fachliteratur
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Inhalt

Nur wenige Autoren der Weltliteratur kamen schreibend dem geheimen Wesen des Weins so nahe wie der Ungar Béla Hamvas in seiner „Philosophie des Weins". Trinkend mögen viele diesen Weg gegangen sein, aber nach dem Rausch das Erlebte zu formulieren, dazu fehlte ihnen dann die Kraft. Man muss schon auf antike Dichter wie Ovid zurückgreifen oder den mittelalterlichen Vaganten Archipoeta um eine ähnlich kraftvolle ganzheitliche Weinansprache zu finden. In unserer Zeit vielleicht noch den französischen Philosophen Michel Serres. Hamvas, seit seines Lebens ein verfehmter Dichter, schrieb dieses Buch im Jahr 1947 als „Gebetbuch für Atheisten". Listig nutzte er den Wein als Element für eine fundamentale Systemkritik. Geholfen hat es ihm nicht; denn auch dieses Buch blieb bis zu seinem Tode ungedruckt - wie das meiste aus seinem reichen Schaffen. Inzwischen ist das schmale Bändchen in zahlreichen Sprachen übersetzt und die sorgfältige deutsche Edition des Verlages Brinkmann & Bose ist auf dem besten Wege kultig zu werden. Was die konkreten Weine betrifft, beschreibt Hamvas vieles, das uns heute nicht mehr zugänglich ist. Die meisten dieser Weine wie die "alten Schomlauer" sind mit dem Untergang der k.u.k.-Monarchie wohl unwiederbringlich verloren. Dennoch haben seine Weinmeditationen Ewigkeitswert, können für jeden, der sich auf sie einlässt, Wegweiser sein, die eigenen Wein-Traumpfade zu finden

Details

Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Hamvas, Béla
Jahr: 1994
Verlag: Berlin, Brinkmann & Bose
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Suche nach dieser Systematik
Alter: Suche nach diesem Interessenskreis ab 18 Jahren
ISBN: 3-922660-64-9
Beschreibung: 76 S.
Schlagwörter: Philosophie, Traube, Wein, Weinbau
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Mediengruppe: Fachliteratur